Brustdiagnostik

Von der Vorsorge und Früherkennung bis zur gezielten Abklärung auffälliger Befunde bieten wir Ihnen ein breites Spektrum moderner Brustdiagnostik. Je nach individueller Fragestellung können verschiedene Untersuchungsverfahren sinnvoll miteinander kombiniert werden. Unser Ziel ist eine präzise Diagnostik und eine persönliche Begleitung während des gesamten Untersuchungsprozesses.

Digitale Mammographie

Tomosynthese

Hochauflösender Ultraschall

Mamma-MRT

Fasttrack-MRT (Früherkennung)

MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie / Clipmarkierung

Ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie

Galaktographie

Vergrößerungsaufnahmen

 

Jetzt Termin vereinbaren

Flyer

Besondere Expertise in der Brustdiagnostik

Dr. med. Beate Paersch ist auf die Brustdiagnostik spezialisiert und verfügt über langjährige Erfahrung in Mammographie, Mammasonographie und Mamma-MRT. Ihre besondere Qualifikation in der Mammasonographie wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) zertifiziert. Für die Durchführung der Mamma-MRT verfügt sie über die entsprechende Genehmigung der KVWL.

Dr. Paersch ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Senologie und befundet als erfahrene Screeningärztin jährlich mehr als 5.000 Mammographien. Darüber hinaus ist das Radiologie Team Minden zertifizierter Kooperationspartner des Brustzentrums Schaumburg und arbeitet eng mit spezialisierten Partnern in der Brustdiagnostik zusammen.

  • DEGUM-zertifizierte Qualifikation in der Mammasonographie
  • mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Senologie
  • jährlich mehr als 5.000 befundete Mammographien
  • Kooperationspartner des Brustzentrums Schaumburg
Aufnahme eines Brust-MRT's

Welche Untersuchung ist für mich geeignet?

Mammographie, Ultraschall und Mamma-MRT beantworten unterschiedliche diagnostische Fragestellungen und können sich sinnvoll ergänzen. Welche Methode oder Kombination für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von der konkreten Fragestellung, bereits vorliegenden Befunden und Ihren individuellen Voraussetzungen ab. Wir beraten Sie persönlich und stimmen das weitere Vorgehen medizinisch auf Ihre Situation ab.

So läuft Ihre Brustdiagnostik bei uns ab

01 Termin & Vorbereitung: Wir klären Ihre Fragestellung und welche Vorbefunde oder Unterlagen für den Termin benötigt werden.

02 Untersuchung & persönliche Betreuung: Die Untersuchung erfolgt mit dem jeweils geeigneten bildgebenden Verfahren. Unser Team begleitet Sie persönlich und steht Ihnen bei Fragen zur Seite.

03 Befund & weiteres Vorgehen: Die Aufnahmen werden fachärztlich ausgewertet. Je nach Befund besprechen wir die nächsten Schritte oder empfehlen gegebenenfalls eine weiterführende Diagnostik.

Fasttrack-MRT (Früherkennung)

Die Fasttrack-MRT ist ein fokussiertes MRT-Protokoll der Brust. Die Untersuchung konzentriert sich auf diagnostisch entscheidende Sequenzen und ist dadurch deutlich kürzer als eine reguläre Mamma-MRT. In der Praxis dauert die Untersuchung derzeit etwa 15 Minuten, davon rund 8 Minuten reine Messzeit.

Die fokussierte Magnetresonanztomographie (MRT) erkennt Brustkrebs insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustdrüsengewebe erheblich besser als die Mammographie oder die Tomosynthese („3D-Mammographie“).

Die Untersuchung konzentriert sich auf wenige, aber diagnostisch entscheidende Komponenten. Dadurch reduziert sich die Untersuchungszeit erheblich.

Ziel ist es, die Untersuchung für Frauen zur Früherkennung angenehmer zu gestalten und die Kosten so zu reduzieren, dass ein deutlich breiterer Einsatz zur Früherkennung möglich wird.

Die fokussierte Magnetresonanztomographie (MRT) kommt in der Früherkennung von Brustkrebs - insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe zum Einsatz.

Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage und dauert ca. 15 Minuten, davon 8 Minuten reine Messzeit.

Die Brust wird in einer speziellen MRT-Spule bequem gelagert. Bitte bleiben Sie während der Untersuchung vollkommen ruhig liegen und atmen Sie gleichmäßig ein und aus, denn Bewegungen beeinträchtigen die Bildqualität. Zur besseren Darstellung von Tumorgefäßen wird Ihnen ein Kontrastmittel über die Vene verabreicht.

Da das Brustdrüsengewebe durch hormonelle Einflüsse ebenfalls Kontrastmittel aufnimmt, sollte die Untersuchung bei Frauen, die ihre Menstruation noch regelmäßig haben, in der zweiten Zykluswoche (zwischen dem 7. und 15. Tag) erfolgen.

Während der Untersuchung können wir Sie hören und sehen. Über einen Klingelknopf können Sie sich jederzeit bemerkbar machen.

Falls Sie unter starker Platzangst leiden, informieren Sie uns bitte frühzeitig. Es kann Ihnen dann ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Allerdings können Sie am Untersuchungstag nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen und müssen einen Fahrer mitbringen.

Mamma-MRT zur weiterführenden Brustdiagnostik

Die Mamma-MRT ist ein sehr empfindliches Verfahren zur Darstellung des Brustgewebes und kann bei ausgewählten Fragestellungen eine wichtige Ergänzung zu Mammographie und Ultraschall sein. Sie ermöglicht eine detaillierte Beurteilung des Brustgewebes und kommt unter anderem zur weiteren Abklärung, Verlaufskontrolle oder in bestimmten Situationen zur Früherkennung zum Einsatz.

Aufnahme eines Brust-MRT's mit Implantaten
Aufnahme eines Brust-MRT's
Aufnahme eines Brust-MRT's

Die Mamma-MRT ist eine MRT-Untersuchung der Brust. Sie ist sehr empfindlich und kann bereits kleine Brustkrebsherde (Mammakarzinome) und Krebsvorstufen (DCIS) sichtbar machen. Teilweise lassen sich so Tumore finden, die in der Mammographie und im Ultraschall noch nicht zu erkennen sind.

  • zur Früherkennung
  • zur genaueren Abklärung unklarer Befunde aus Mammographie oder Ultraschall
  • vor einer anstehenden Operation zur Beurteilung der Befundausdehnung bei bestehendem Brustkrebs
  • zur Verlaufskontrolle
  • zum Rezidivausschluss

Diese MRT-Untersuchung erfolgt in Bauchlage und dauert ca. 30 Minuten. Die Brust wird hierbei in einer speziellen MRT-Spule bequem gelagert. Während der Untersuchung ist es wichtig, dass Sie vollkommen ruhig liegen bleiben und gleichmäßig ein- und ausatmen, denn Bewegungen während der Aufnahme beeinträchtigen die Bildqualität und führen zu eingeschränkter Beurteilbarkeit der Bilder. Im Verlauf der Untersuchung wird Ihnen ein Kontrastmittel über die Vene verabreicht, zur besseren Darstellung von Tumorgefäßen.

Da das Brustdrüsengewebe durch hormonelle Einflüsse ebenfalls Kontrastmittel aufnimmt, sollte bei Frauen, die noch nicht in der Menopause / im Klimakterium sind und ihre Menstruation noch regelmäßig haben, die Untersuchung in der zweiten Zykluswoche (zwischen dem 7.-15. Tag) erfolgen. 

Während der Untersuchung können wir Sie hören und sehen, zusätzlich erhalten Sie einen Klingelknopf, mit dem Sie sich jederzeit bemerkbar machen können.

Falls Sie unter starker Platzangst leiden, informieren Sie uns bitte frühzeitig. Es kann Ihnen dann ein Beruhigungsmittel verabreicht werden, sodass auch bei starker Platzangst die Untersuchung gelingt. Allerdings können Sie in diesem Fall an dem Untersuchungstag nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen, deshalb muss ein Fahrer mitgebracht werden

Die privaten Krankenkassen (PKV) decken in der Regel alle anfallenden Kosten im Bereich der Brustdiagnostik ab. Die Kosten der MRT der Mamma (MR-Mammographie) werden hingegen von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht immer übernommen.

Insbesondere in der Vorsorge, aber auch beim Verdacht auf ein Mammakarzinom, oder beim histologisch gesicherten Mammakarzinom in der präoperativen Vorbereitung ist auch eine medizinisch indizierte und notwendige MRT der Mamma keine Leistung der GKV.

 

Weitere Informationen zur Kostenübernahme finden Sie hier:

Kosten Mamma MRT

Power-Doppler als ergänzendes Ultraschallverfahren

Der Power-Doppler ergänzt die sonographische Beurteilung der Brust, indem die Durchblutung innerhalb des Gewebes sichtbar gemacht werden kann. Die Methode liefert zusätzliche Informationen zur Beurteilung auffälliger Bereiche, wird jedoch nicht als alleinstehendes Diagnoseverfahren eingesetzt.

Power-Doppler ist eine Ultraschalltechnik, die im Rahmen der Brustdiagnostik verwendet wird, um den Blutfluss innerhalb der Brustgewebe zu visualisieren, ohne dabei auf die Richtung oder Geschwindigkeit des Blutflusses angewiesen zu sein. Im Gegensatz zum herkömmlichen Doppler-Ultraschall, der auf der Frequenzverschiebung basiert, um Bewegungen des Blutes zu erkennen und zu messen, fokussiert sich der Power-Doppler auf die Intensität der Bewegungen des Blutes.

 

Diese Technik ist besonders nützlich, um Blutgefäße in den Brustgeweben zu identifizieren und kann helfen, zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren zu unterscheiden, da bösartige Tumoren tendenziell eine höhere Blutversorgung aufweisen. Power-Doppler verbessert die Bildgebung der Gefäßstruktur innerhalb von Läsionen und kann somit zur Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit beitragen, insbesondere in Fällen, in denen die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Läsionen schwierig ist.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Power-Doppler eine Ergänzung zu anderen bildgebenden Verfahren wie der Mammographie und dem herkömmlichen Ultraschall ist und nicht als alleinstehendes Diagnosewerkzeug verwendet wird. Die Kombination verschiedener bildgebender Verfahren ermöglicht eine umfassendere Bewertung und kann die diagnostische Genauigkeit bei der Erkennung und Beurteilung von Brusterkrankungen erhöhen.

MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie

Zeigt sich in der Mamma-MRT ein auffälliger Befund, der sich mit Mammographie oder Ultraschall nicht eindeutig darstellen lässt, kann eine MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie zur gezielten Gewebeentnahme eingesetzt werden.

Aufnahme einer MRT-Vakuumbiopsie der Brust
Aufnahme einer MRT-Vakuumbiopsie der Brust

Die Vakuumbiopsie ist ein „relativ“ neues minimal invasives Verfahren unter bildgebender Diagnostik. Hierbei werden über nur eine Einstichstelle gleich mehrere Gewebeproben entnommen. So lassen sich Komplikationen wie z.B. Entzündungen oder Blutung stark reduzieren.

In unserer Praxis bieten wir die Vakuumbiopsie mittels MRT konfigurierten Bildern an. Gegenwärtig gehört diese Intervention nicht zur Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung, darum unterstützen wir unsere Patienten beim Zusammentragen aller medizinischen Fakten zur Einzelfallprüfung bei der betreffenden Krankenkasse.

Wenn sich eine tumorverdächtige Läsion (BIRADS 4 / BIRADS 5) im diagnostischen Mamma-MRT zeigt, welche sich anhand anderer bildgebender Diagnostik (Sonographie oder Mammographie) nicht zweifelsfrei darstellen lässt.

Mindestens 24 Stunden vor der Untersuchung findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit Frau Dr. Paersch statt. Während der Intervention liegen Sie in Bauchlage im MR-Tomographen. Die Brust wird dabei in einer Biospiespule komprimiert und fixiert. Als erstes erfolgt die Lokalisation der zu biopsierenden Läsion mittels venöser Kontrasmittelapplikation, wie auch schon im diagnostischen Mamma MRT. Anhand der MR-Bilder erfolgt dann die detaillierte Planung für die Einstichstelle der Biopsienadel. Im Anschluss daran wird die Brust lokal betäubt. Die Lage der eingeführten Nadel wird anhand der MR-Bilder kontrolliert und bei exakter Nadellage werden dann die Gewebeproben entnommen. Zur Markierung der Biopsie-Stelle wird als letztes ein Metallclip eingebracht. Die Vakuumbiopsie inkl. Vorbereitung und Nachbereitung dauert ca. 45 – 60 Min.

Nach einer kurzen Nachbeobachtungszeit dürfen Sie nach Hause. Am Tag nach der Biopsie erfolgen eine Wundkontrolle und eine Mammographie zur Dokumentation des Metallclips. Die Gewebeproben werden hinsichtlich Mikrokalks geröntgt und ans Labor übersendet. Das Laborergebnis liegt nach ca. 3 Tagen vor.

 

Ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie

Ist ein auffälliger Befund im Ultraschall sicher darstellbar, kann unter sonographischer Kontrolle gezielt Gewebe entnommen und anschließend histologisch untersucht werden.

Aufnahme einer ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie der Brust
Aufnahme einer ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie der Brust
Aufnahme einer ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie der Brust
Aufnahme einer ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie der Brust Aufnahme einer ultraschallgesteuerten Stanzbiopsie der Brust

Unter Ultraschallkontrolle werden mit Hilfe einer Biopsienadel Gewebeproben aus der Brust entnommen („herausgestanzt“). Das entnommene Material wird vom Pathologen histologisch untersucht. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und ist kaum schmerzhaft. Langjährige Beobachtungen haben gezeigt, dass keine Zellen aus dem Stichkanal verschleppt werden.

Wurde bei Ihnen in der Mammographie-, Sono- bzw. Mamma-MRT-Untersuchung eine Veränderung in der Brust festgestellt und diese weiter abgeklärt werden sollte. Mit der Stanzbiopsie kann man einfach, sicher und schnell herausfinden, ob ein Knoten gut- oder bösartig ist.

Je nach Lokalisation der zu treffenden Stelle, erfolgt eine Lagerung auf dem Rücken oder in Seitlage. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung und ist kaum schmerzhaft. Ein Beruhigungsmittel ist in der Regel nicht notwendig. Dann erfolgt unter sonographischer Kontrolle die gezielte Entnahme mehrerer kleiner Gewebeproben (meist 3 bis 4 Gewebeproben) aus dem auffälligen Befund. Das entnommene Material wird vom Pathologen histologisch untersucht. Nach 3-4 Tagen erhalten Sie das Ergebnis der Probeentnahme. 

Nach einer kurzen Nachbeobachtungszeit dürfen Sie nach Hause. Die Punktionsstelle wird mit einem Pflaster - sowie mit einem Druckverband versorgt. Es ist wichtig, dass Sie in den nächsten 24 Stunden nach der Stanzbiopsie keine schweren Lasten tragen und die Punktionsstelle kühlen! Manchmal entwickelt sich ein kleiner Bluterguß, dieser klingt in den meisten Fällen nach wenigen Tagen von allein wieder ab. Gönnen Sie sich nach dem Eingriff ein paar Stunden Ruhe, denn körperliche Schonung fördert den Heilungsprozess! Den angelegten Druckverband können sie am nächsten Tag entfernen. Vermeiden Sie bitte das Waschen der Wunde 3 Tage lang.

Warum spielt die Brustdichte bei der Diagnostik eine Rolle?

Die Dichte des Brustgewebes kann beeinflussen, wie gut Veränderungen in bestimmten bildgebenden Verfahren erkennbar sind.

Hier finden Sie einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt. Youtube setzt möglicherweise Cookies, wozu Ihr Einverständnis erforderlich ist. Um das Video sehen zu können, stimmen Sie bitte der Verwendung von Marketing-Cookies zu. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Bild einer drüsenarmen und drüsenreichen Brust

Kennen Sie Ihren Dichtetyp?

Die individuelle Brustdichte kann bei der Auswahl und Kombination diagnostischer Verfahren eine Rolle spielen. Welche Untersuchung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte immer anhand der persönlichen Voraussetzungen und der medizinischen Fragestellung beurteilt werden.

Weitere Informationen

Termin zur Brustdiagnostik vereinbaren

Wenn Sie Fragen zur passenden Untersuchung haben oder einen Termin zur Brustdiagnostik vereinbaren möchten, können Sie sich direkt an unser Praxisteam wenden.

Jetzt Termin vereinbaren