Aktuell
Nuklearmedizin
Wir bieten die klassische Nuklearmedizin mit der Injektion von Radioaktiven Substanzen nicht mehr an. Denn nach dem heutigen Stand der Wissenschaft gibt es alternative Möglichkeiten:
Ganzkörperknochenszintigraphie vs. Ganzkörper-MRT
Links: Ganzkörper MRT
Rechts: Ganzkörperknochenszintigraphie
Nach den neusten wissenschaftlichen Empfehlungen kann auf belastende Untersuchungen der Nuklearmedizin weitgehend verzichtet werden. Das Ganzkörper-MRT ist eine sensitivere Methode in vielen Fällen der Diagnostik. Sie dient u.a. zur Früherkennung von Krebserkrankungen und Entzündungen.
Schilddrüsenszintigraphie vs. Schilddrüsendiagnostik
Auch im Bereich der Schilddrüsendiagnostik kann in den meisten Fällen auf das Szintigramm verzichtet werden. Die häufigsten Fragestellungen können mittels hochauflösenden Ultraschall und den Laborparametern beantwortet werden.
Hier gehts zu unserem Flyer Schilddrüsen-Check !
Prostatakrebsfrüherkennung
Unsere Praxis in Minden bietet Ihnen seit Januar 2012 eine neue Methode bei der Früherkennung von Prostatakrebs an.
Prostatakrebs ist bei Männern der häufigste bösartige Tumor
Aktuell
Bislang empfiehlt die Krankenkasse dem Mann ab 45 Jahren eine jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Urologen, da das Prostata Carzinom mit zu den häufigsten Tumorerkrankungen des Mannes zählt. Die Krankheit verläuft oftmals symptomlos, kann jedoch im Frühstadium gut therapiert werden.
Neu in unserer Praxis
Seit 2012 bieten wir Ihnen eine zusätzliche, sehr moderne und aussagekräftige Methode bei der Untersuchung der Prostata mittels MRT (Multimodale, funktionelle Kernspintomographie) an, welche wichtige Hinweise auf den genauen Ort und die Ausbreitung des Tumors liefert.
Mulitmodal, funktionelle Kernspintomographie bedeutet, dass anhand verschiedener MRT-Sequenzen
- Perfusionsbilder
- Diffusionsbilder
- und hochauflösende dünnschichtige Bilder der Prostata entstehen.
Aufgrund unseres neuen MRT-Systems ist es möglich, diese Untersuchung auch ohne Endorektalspule durchzuführen.
Vorteile:
- nicht invasives Untersuchgsverfahren
- keine Strahlenbelastung
- ermöglicht hochauflösende Bilder der Prostata und die Beurteilbarkeit der unterschiedlichen Gewebearten
- durch die Applikation eines Kontrastmittels in die Armvene und der dazugehörtigen Auswertung, werden verdächtige Befunde gut dargestellt und können bereits spezifiziert werden. Sodass im Anschluss an das MRT eine sonographische Stanzbiopsie beim Urologen durchgeführt werden kann, welche Aufschluss über eine gutartige oder bösartige Erkrankung liefert.
Die derzeitige Prävention von Prostatakrebs beinhaltet:
- die digitalrektale Untersuchung (DRU), wobei der Arzt mit dem tastenden Finger beurteilen kann, ob eine Prostataerkrankung vorliegt
- der transrektale Ultraschall (TRUS), der es ermöglicht, sowohl die Größe als auch die Beschaffenheit der Prostata zu beurteilen. Jedoch kann nicht zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen unterschieden werden
- der PSA-Wert (Prostata Spezifisches Antigen) ist der wichtigste Gewebemarker (kein Tumormarker!) in der Urologie und wird in der Diagnostik des Prostatacarcionoms eingesetzt
Daher werden die Kosten für ein MRT der Prostata von den gesetzlichen Krankenkassen nur übernommen, wenn Sie eine Überweisung vom Urologen mitbringen oder privat versichert sind. Ebenfalls bieten wir gesetzlich versichteren Patienten die Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) an.
Beispielbilder

Die dynamische Sequenz des MRTs zeigt hier einen typischen (gesunde Prostata) Kurvenverlauf nach Kontrastmittelgabe.
Erstes digitales Breitband-MRT-System
Neuer digitaler Kernspintomograph “Ingenia 1,5T” in unserer Praxis in Minden seit Dezember 2011
Im November 2011 befand sich unsere Praxis in Minden in einer komplexen Umbauphase. Erneuert wurden nicht nur einige Räumlichkeiten, sondern auch aus fachlicher Sicht verbesserte sich die Praxis via neuem Kernspintomographen.
Das neue MRT-Gerät “Ingenia 1,5T” der Firma Philips zählt zu den weltweit ersten digitalen Kernspintomographen. Erst im Erst im Januar 2011 wurde dieser Tomograph auf dem 14. Internationalen MRT Symposium in Garmisch-Partenkirchen der Fachöffentlichkeit in Europa vorgestellt.
Seit Dezember 2011 steht uns diese neueste Technik für Sie zur Verfügung!
Welche Vorteile ergeben sich für unsere Patienten?
- Größere Öffnung
Das neue MRT-Gerät verfügt über eine größere Öffnung, der Tunneldurchmesser beträgt 70 cm. Im Vergleich zum “alten” Gerät bedeutet das 15 cm mehr. Diese Veränderung bietet jedem einzelnen wesentlich mehr Raum und ermöglicht den Patienten die unter Platzangst leiden eine behaglichere Atmosphäre.
- Verbesserung der Qualität
Neue Technik geht mit Qualitätsverbesserung einher. Die Bilder des neuen MRTs sind hochauflösender, was bedeutet, dass weniger Artefakte oder Störeinflüsse die Aufnahmen “verzerren”.
- Kürzere Untersuchungsdauer
Die Untersuchungszeit kann durch die digitale Technik verkürzt werden.
Bildergalerie des Umbaus für das neue MRT
Kernspintomographie
Die Kernspintomographie ist ein Verfahren, das im Gegensatz zu einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet. Daher wird sie auch Magnetresonanztomographie genannt.
Die Kernspintomographie hat keinerlei Strahlenbelastung oder Nebenwirkung
Ein Hauptgrund für die Anwendung der Kernspintomographie ist, dass sie sehr genaue Darstellungen aller Körpergewebe liefert, vor allem nicht-knöcherner Strukturen, wie z. B. Innere Organe, Gelenkknorpel, Meniskus, Bandscheiben und das Gehirn.
Anwendungsgebiete
Neben allen üblichen MRT-Untersuchungen sind wir spezialisiert auf:
- Brustdiagnostik
- Darmdiagnostik
- Neuroradiologie
- Gelenk- und Knorpeldarstellungen mit Schwerpunkt Handgelenk-Diagnostik.
Ganz speziell:
Ablauf der Untersuchung
Die Untersuchung im Kernspintomographen (MRT, MRI, MR, NMR) dauert ca. 20-40 Minuten. Sie wird in der Regel im Liegen durchgeführt, selten auch in Bauch- oder Seitenlage. Während der Untersuchung hören Sie laute Klopfgeräusche, die durch das Magnetfeld verursacht werden. Zur Minderung der Klopfgeräusche reichen wir Ihnen Kopfhörer oder Ohrenstöpsel.
Manche Krankheitsbilder erfordern die Injektion eines speziellen MRT-Kontrastmittels, um Befunde besser beurteilen zu können. Dieses Kontrastmittel ist nicht jodhaltig oder radioaktiv.
Falls Sie unter Platzangst leiden, sprechen Sie uns bitte bei der Terminvergabe darauf an, es gibt die Möglichkeit, Ihnen ein Beruhigungsmittel zu geben.
Patienten mit Beruhigungsmittel dürfen nach der MRT-Untersuchung nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen. Bitte denken Sie in diesem Fall an eine Begleitperson. Hinweis: Begleitpersonen dürfen die Praxis während der Untersuchungen nicht verlassen.
Wer darf nicht untersucht werden?
Aufgrund des Magnetfeldes darf bei manchen Patienten mit Metallteilen im Körper die MRT nicht angewendet werden. Dazu zählen Herzschrittmacher, Insulinpumpen oder Innenohrprothesen. Fester Zahnersatz, Gelenkersatz oder Metallplatten nach Operation eines Knochenbruchs stellen im Allgemeinen kein Hinderniss dar. Auch Schnwangere bis Ende des 3. Schwangerschaftsmonats sollten nicht untersucht werden.
Beispielbilder
Ausstattung
Drei MRT-Geräte der Firma Philips (1 bzw. 1,5 Tesla Feldstärke). Ein MRT-Gerät der Firma Siemens (1,5 Tesla Feldstärke).
Neuer digitaler Kernspintomograph “Ingenia 1,5T” in unserer Praxis in Minden seit Dezember 2011
Seit Dezember 2011 verfügen wir über das erste digitale Breitband-MR-System, einem neuen Kernspintomographen, den MRT Ingenia 1,5 T der Firma Philips.
Schauen Sie sich hier die offizielle Seite der Firma Philips an!
Neuer Kernspintomograph “Magnetom Espree” in unserer Praxis in Bad Oeynhausen mit weiter Öffnung
Gute Nachrichten für alle Patienten mit Platzangst/ Klaustrophobie und starkem Übergewicht sowie für Kinder und ältere Patienten, die sich einer MRT unterziehen müssen: mit dem neuen Kernspintomographen, dem “Espree” der Firma Siemens, wird in unserer Praxis in Bad Oeynhausen durch diese völlig neue Gerätegeneration eine angenehmere Behandlungsatmosphäre durch sehr weite Tunnelöffnung garantiert.
Ohne Qualitätseinschränkung und ohne Kompromisse in der Bildqualität. Der Patient erlebt die Untersuchung ohne Stress, er hat freien Blickkontakt und fühlt sich nicht “eingesperrt”.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Technik: Für das Gerät werden die gleichen Hochleistungsspulen verwendet wie bei anderen geschlossenen Geräten. Die Magnetfeldstärke mit 1,5 Tesla liegt außerdem deutlich über anderen offenen Geräten (ca. 0,6 Tesla). Die Tunnelöffnung beträgt mehr als 70 cm!
Dateidownload
Änderung der Diagnosestandards für Alzheimer
Das optimale Früherkennungskonzept für Sie
Flyer Digitale Volumentomographie (DVT)
Einverständniserklärung zur periradikulären Therapie im Bereich Halswirbelsäule
Einverständniserklärung zur periradikulären Therapie im Bereich der Lendenwirbelsäule
Kostbare Früherkennung, Beitrag Handelsblatt vom 11.03.2010
Flyer Körperfettanalyse mittels DXA
Flyer Knochendichte/Osteoporose
"Kernspin findet Brustkrebs schneller", Artikel Medical Tribune
Mindener Tagblatt vom 4.7.2009




















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